Städte
Jeder vierte Somalier lebt in der Agglomeration Mogadischu. Hier in der Hauptstadt leben rund drei Millionen Menschen. Mogadischu liegt am indischen Ozean und nahe des Äquators. Die Temperaturen liegen ganzjährig zwischen tagsüber 30 und nachts 23 Grad. Die Luftfeuchtigkeit liegt dank der Lage bei rund 80 Prozent. Kämpfe zwischen militanten Islamisten und verschiedenen Clans treiben immer wieder Heerscharen von Menschen in die Flucht, andererseits treibt die Dürre im Süden die Menschen in Städte wie Mogadischu, in der Hoffnung dort Wasser und Nahrung zu finden.
Hargeysa
Die Stadt liegt im Nordwesten Somalias und gilt zur Zeit als Hauptstadt von Somaliland. Die Stadt hat eine recht wechselvolle Geschichte hinter sich und wurde Ende der achtziger Jahre nahezu komplett zerstört. Mittlerweile wurde sie allerdings wieder aufgebaut. In inoffiziellen Somaliland zählt sie zu den wichtigsten Standorten.
Merka
70 Kilometer südwestlich von Mogadischu liegt Merka am Indischen Ozean. Nachweislich bekannt ist die Stadt seit dem 12. Jahrhundert. Merka besitzt einen Hafen, der aufgrund der Tatsache, das der von Mogadischu jahrelang gesperrt war zum Haupthafen avancierte. Hauptsächlich Nahrungsmittelhilfen aus dem Ausland wurden hier gelöscht. Trotz der Clan-Kämpfe der vergangenen Jahre ist die Innenstadt davon weitgehend verschont geblieben.
Berbera
Die Hafenstadt liegt im Nordwesten des Landes am Golf von Aden. Sie existiert nachweislich schon seit über 2.000 Jahren. Da das angrenzende Äthiopien über keinen direkten Zugang zum Golf verfügt, wird ein Großteil des Im- und Exports über Berbera abgewickelt, was der Stadt zu einem gewissen Reichtum verhalf.
Kismaayo
Ganz im Süden, am Flußdelta des Jubba gelegen, befindet sich die Hafenstadt Kismaayo. Das ehemalige Fischerdorf ist in den Kriegswirren der vergangenen Jahren häufiger überfallen worden. Heute herrschen dort radikal islamistische Gruppierungen.
